Printorientierte Terminologiedaten

Als „printorientiertes Daten“ werden im «nexus tBase»-Sprachgebrauch Daten bezeichnet, deren Struktur und/oder Ausgabeformat auf ihren vorrangigen Zweck als elektronische Grundlage für gedruckte Glossare bzw. Wörterbücher optimiert ist. Durch die mangelnde maschinelle Durchsuchbarkeit gedruckter Glossare und Wörterbücher werden die ohnehin sehr reduzierten Konsultationsmöglichkeiten der verwendeten Darstellungssysteme noch weiter eingeschränkt. Printorientierte Glossar- und Wörterbuchtabellen sind von ihrem Aufbau und ihrer Konsultierbarkeit her so aufgebaut, dass der bedrucktem Papier eigene Mangel an mehrdimensionaler Datenstruktur im Rahmen des Möglichen durch geeignete graphische Anordnung ausgeglichen wird. Um die Eindeutigkeit der Einträge zu erhalten, sind sämtliche zielsprachlichen, aber auch alle term-, d.h. begriffsbezogenen Daten redundant vorzuhalten bzw. auszugeben. Ein weiterer, für printorientierte Glossar- und Wörterbuchdateien charakteristischer Aspekt ist ihre monodirektionale Konsultierbarkeit, d.h. von einer Ausgangs- nach einer oder mehreren Zielsprachen und von einer Benennung zum dazugehörigen Begriff.

Wo immer möglich, sollte jedoch die maschinelle Such- und Navigierbarkeit informatischer Systeme zur Konsultation genutzt werden. Wo sie jedoch auch heute noch zwingend eingesetzt werden müssen, werden Printglossare und -wörterbücher geeigneter Weise durch Strukturvereinfachung aus mehrdimensionalen relationalen oder objektorientierten EDV-Systemen wie «nexus tBase» generiert. Die Verwendung von CSV-Dateien oder anderen zweidimensionalen Tabellendarstellungssystemen wie etwa den Tabellenkalkulationsprogrammen Microsoft Excel® und OpenOffice CalculatorLGPL sollte vermieden werden.

Printorientierte Datenaufbereitung